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Häufige Fragen

Sicherheitsschuhe, Handschuhe & Co.

Hier findest du Antworten zu Sicherheitsklassen, Pflege, Auswahl und unserer Marke. Du brauchst persönliche Beratung? Wir sind Mo–Fr telefonisch erreichbar.

Sicherheitsschuhe

Was sind Sicherheitsschuhe?

Sicherheitsschuhe sind speziell entwickelte Arbeitsschuhe, die deine Füße vor den typischen Verletzungsrisiken am Arbeitsplatz schützen. Kernstück ist die Zehenschutzkappe, die nach EN ISO 20345 eine Prüfenergie von 200 Joule aushält — das entspricht etwa einem 20-kg-Gewicht, das aus einem Meter Höhe fällt. Je nach Schutzklasse kommen weitere Merkmale dazu: eine durchtrittsichere Zwischensohle gegen Nägel und Scherben, antistatische Eigenschaften, Energieaufnahme im Fersenbereich, wasserabweisendes Obermaterial oder eine profilierte, rutschhemmende Laufsohle.

Vorgeschrieben sind Sicherheitsschuhe überall dort, wo die Gefährdungsbeurteilung des Arbeitgebers Fußverletzungen als Risiko einstuft — klassisch auf Baustellen, in Werkstätten, Industrie, Logistik und Landwirtschaft. Welche Schutzklasse (SB bis S7) du brauchst, hängt vom Einsatzbereich ab — eine Übersicht findest du auf unserer Seite Sicherheitsklassen.

Wer sollte Sicherheitsschuhe tragen?

Grundsätzlich alle Personen, die in Arbeitsbereichen tätig sind, in denen Verletzungsrisiken für die Füße bestehen. Das ist in Deutschland gesetzlich geregelt: Die DGUV (Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung) schreibt Sicherheitsschuhe für viele Berufsbilder vor — auf dem Bau, in der Metallindustrie, im Lager, in der Logistik und im Handwerk. Auch in der Land- und Forstwirtschaft sowie im Gesundheitswesen gibt es klare Anforderungen. Arbeitgeber sind verpflichtet, Gefährdungsbeurteilungen durchzuführen und geeignete PSA bereitzustellen. Wer regelmäßig schwere Lasten bewegt, mit scharfen Werkzeugen arbeitet oder auf rutschigen Böden unterwegs ist, sollte immer auf geprüfte Schutzklassen setzen.

Welche Arten von Sicherheitsschuhen gibt es?

Es gibt viele Arten — Stahlkappenschuhe, Composite-Zehenschuhe, rutschfeste, elektrisch isolierende und wasserdichte Schuhe.

Gemäß EN ISO 20345 werden Sicherheitsschuhe in Schutzklassen unterteilt:

  • S1: Schutzkappe, antistatisch, beständige Sohle, kraftabsorbierender Fersenbereich.
  • S1P: Eigenschaften von S1 + Durchtrittschutz.
  • S2: Eigenschaften von S1 + wasserabweisendes Obermaterial.
  • S3: Eigenschaften von S2 + Durchtrittschutz und profilierte Laufsohle.
  • S4: Eigenschaften von S1, jedoch als wasserdichter Polymer- oder Gummistiefel gefertigt.
  • S5: Eigenschaften von S4 + Durchtrittschutz und profilierte Laufsohle.

Mit der Normrevision EN ISO 20345:2022 kamen zusätzlich S6 und S7 hinzu — sie entsprechen S2 bzw. S3, jedoch mit komplett wasserdichtem Schuh (Kennzeichnung WR). Du bist dir unsicher? Unser Team berät dich gerne bei der Wahl des optimalen Schuhwerks.

Wie sollten Sicherheitsschuhe passen?

Sicherheitsschuhe sollten weder zu eng noch zu weit sein. Als Faustregel gilt: ca. 1–1,5 cm Spielraum zwischen längstem Zeh und Schuhspitze. Beim Kauf am späten Nachmittag anprobieren — wenn die Füße etwas geschwollen sind, vermeidet das spätere Druckstellen. Beide Füße messen, da sie oft unterschiedlich groß sind. Der Schuh sollte im Fersenbereich fest sitzen, ohne zu drücken, und vorne genügend Platz für die natürliche Zehenposition bieten. Wer breite Füße hat, sollte auf die verfügbare Schuhweite achten. Nach einem vollen Arbeitstag sollte der Schuh wie angegossen sitzen — leichtes Einlaufen ist normal. Bei anhaltenden Druckstellen empfiehlt sich ein Modellwechsel.

Sind Sicherheitsschuhe teuer?

Die Preise variieren je nach Schutzklasse, Material und Verarbeitung. Einstiegsmodelle der Klasse S1 beginnen bei rund 40–60 €, professionelle S3-Stiefel mit hochwertiger Sohle und gezwickter Verarbeitung kosten 120–180 €. Workpower bietet als direkter Fachshop eines deutschen Herstellers eine faire Preis-Leistungs-Relation. Sicherheitsschuhe sind eine Investition in Gesundheit — schwere Fußverletzungen verursachen oft wochenlange Ausfallzeiten, deren Kosten den Schuhpreis um ein Vielfaches übersteigen. Viele Arbeitgeber übernehmen die Kosten oder bezuschussen den Kauf im Rahmen der PSA-Pflicht. Für Unternehmen mit regelmäßigem Bedarf bieten wir außerdem attraktive B2B-Konditionen an.

Wie kann ich meine Sicherheitsschuhe pflegen?

Richtige Pflege verlängert die Lebensdauer erheblich. Nach jedem Arbeitstag Schmutz und Feuchtigkeit mit einem weichen, leicht feuchten Tuch entfernen. Schuhe nie direkt an der Heizung trocknen — das sprödet Leder und beschädigt die Sohle. An der Luft trocknen lassen, Schuhspanner einlegen. Regelmäßig Lederpflege auftragen, um das Material zu nähren und die Wasserabweisung zu erhalten. Einlegesohlen regelmäßig wechseln, da sie die meiste Belastung tragen. Sohlen auf Risse und Einstöße prüfen — eine beschädigte Durchtrittsohle bietet keinen Schutz mehr. Bei sichtbaren Schäden oder wenn der Schuh keinen sicheren Halt mehr gibt: sofort ersetzen.

Sicherheitshandschuhe

Was sind Sicherheitshandschuhe?

Sicherheitshandschuhe schützen Hände und Finger vor mechanischen, thermischen und chemischen Risiken — vom Kratzer über Schnittverletzungen bis zum Kontakt mit heißen oder kalten Oberflächen. Sie zählen zur Persönlichen Schutzausrüstung (PSA) und werden nach der EU-Verordnung 2016/425 geprüft und zertifiziert.

Die wichtigste Norm für den Arbeitsalltag ist EN 388: Sie bewertet mechanische Risiken in vier Kennziffern — Abriebfestigkeit, Schnittfestigkeit, Weiterreißkraft und Durchstichfestigkeit. Für Spezialanwendungen kommen EN 407 (Hitze), EN 511 (Kälte) und EN 374 (Chemikalien) hinzu; die geprüften Werte findest du bei Workpower direkt auf jeder Produktseite. Ob Montage, Garten, Mechanik oder Winterarbeit: Entscheidend ist, dass der Handschuh zum Risiko deiner Tätigkeit passt — nicht der dickste, sondern der passende Handschuh schützt am besten.

Welche Arten von Sicherheitshandschuhen gibt es?

Latex, Nitril, Vinyl, Leder, Chemikalien-, Schnittschutz- und thermische Handschuhe. Jeder Handschuh wird gemäß PSA-Richtlinie geprüft und zertifiziert.

CE-Kategorien:

  • CE Kategorie I – minimale Risiken (z. B. Baumwollhandschuhe).
  • CE Kategorie II – mittlere Risiken (z. B. Montagehandschuhe).
  • CE Kategorie III – hohe Risiken (z. B. Chemikalienschutz).

Ergänzende EN-Normen:

  • EN 420 – allgemeine Anforderungen an Schutzhandschuhe.
  • EN 388 – mechanische Risiken.
  • EN 374 – chemische Risiken & Mikroorganismen.
  • EN 407 – Hitzeschutz.
  • EN 511 – Kälteschutz.

Für die Auswahl gilt: Erst das Risiko bestimmen, dann die passende Kategorie und Norm wählen. Auf jeder Workpower-Produktseite findest du die geprüften EN-388-Kennziffern des jeweiligen Modells — so vergleichst du Abrieb-, Schnitt- und Durchstichschutz auf einen Blick.

Wer sollte Sicherheitshandschuhe tragen?

Sicherheitshandschuhe sind überall dort Pflicht, wo die Hände erhöhten Verletzungsrisiken ausgesetzt sind. Das betrifft Berufe in der Chemieindustrie, im Gesundheitswesen, in der Lebensmittelverarbeitung, auf dem Bau, in der Metallverarbeitung und in der Elektronikindustrie. Auch in der Logistik und im Lager schützen Handschuhe vor Schnittverletzungen, Quetschungen und Kontakt mit Reinigungs- oder Desinfektionsmitteln. Arbeitgeber in Deutschland sind nach DGUV-Vorschriften verpflichtet, die Gefährdungssituation zu beurteilen und geeignete PSA bereitzustellen. Im Zweifel gilt: lieber Schutzhandschuhe tragen — die Hände sind im Arbeitsalltag unersetzlich.

Wie wählt man die richtigen Sicherheitshandschuhe aus?

Zuerst klären: Welche Risiken bestehen — Schnitt, Chemikalien, Hitze, Vibration? Welche Norm ist erforderlich (EN 388 für mechanische Risiken, EN 374 für Chemikalien, EN 407 für Hitze)? Material und Schutzgrad müssen zur Tätigkeit passen: Lederhandschuhe für mechanische Risiken, Nitril oder Latex für Chemikalien, Hitzeschutzhandschuhe für thermische Belastungen. Ebenso wichtig: die Passform. Zu enge Handschuhe schränken die Fingerbeweglichkeit ein, zu weite rutschen ab und erhöhen die Unfallgefahr. Ein Handschuh, der unbequem ist, wird unbewusst weggelassen — das ist kontraproduktiv. Unser Beratungsteam hilft dir bei der Auswahl nach Tätigkeitsprofil.

Wie pflegt man Sicherheitshandschuhe?

Sicherheitshandschuhe regelmäßig reinigen und auf ihren Zustand prüfen. Handschuhe für nasse Bereiche innen und außen vollständig trocknen lassen, da Feuchtigkeit das Material schwächt und Schimmelpilz begünstigt. Lederhandschuhe mit geeignetem Lederpflegemittel behandeln. Synthetische Handschuhe nach Herstellerangabe waschen. Regelmäßig auf Beschädigungen prüfen: Risse im Material, dünne Stellen, beschädigte Nähte oder chemische Rückstände. Einen beschädigten Handschuh sofort austauschen — er schützt nicht mehr ausreichend. Handschuhe trocken und lichtgeschützt aufbewahren, fernab von aggressiven Substanzen und direkter Sonneneinstrahlung. Im Mehrschichtbetrieb lohnt sich ein Wechselpaar: Während ein Paar vollständig trocknet, arbeitest du im zweiten — das verlängert die Lebensdauer beider spürbar. Reservepaare bewahrst du am besten originalverpackt auf, so hast du bei einer Beschädigung sofort vollwertigen Ersatz zur Hand.

Wie oft sollten Sicherheitshandschuhe ersetzt werden?

Die Häufigkeit hängt von der Nutzungsintensität und dem Einsatzbereich ab. Bei täglichem Gebrauch in anspruchsvollen Umgebungen empfehlen sich Ersatzintervalle von 1–3 Monaten. Bei leichterem Einsatz oder gelegentlicher Nutzung können Handschuhe deutlich länger halten. Ausschlaggebend ist immer der Zustand, nicht der Kalender: Risse, ausgedünnte Stellen, beschädigte Nähte oder eingelagerte Chemikalien sind eindeutige Zeichen für einen notwendigen Austausch. Bei Handschuhen mit Schnittschutzeigenschaften gilt besondere Sorgfalt — die Schutzwirkung nimmt mit dem Materialverschleiß ab, auch wenn der Handschuh äußerlich noch ganz wirkt. Praktisch für Betriebe: Kontrolliere Handschuhe kurz vor jeder Schicht und tausche gleichmäßig beanspruchte Paare gemeinsam — so bleibt der Schutz im Team konsistent und die Nachbestellung planbar. Viele Workpower-Modelle sind dafür im 12er-Pack erhältlich.

Über uns

Wer sind wir?

Workpower ist ein Fachshop für persönliche Schutzausrüstung mit Sitz in Pfeffenhausen, Niederbayern. Wir vertreiben Sicherheitsschuhe, Sicherheitshandschuhe und Zubehör der RUAL-Tex GmbH unter der Marke Workpower — einem Hersteller, der seit über 12 Jahren auf Arbeitsschutz und Qualität setzt. Unser Leitsatz: Guter Arbeitsschutz muss keine Kompromisse machen. Schuhe, die wirklich schützen und gleichzeitig komfortabel zu tragen sind, werden zuverlässiger getragen — und schützen damit auch tatsächlich. Von Pfeffenhausen aus beliefern wir Handwerker, Industriebetriebe, Logistikunternehmen und Privatpersonen deutschlandweit.

Wieso Workpower?

Seit über 12 Jahren liegt unser Fokus auf einem Thema: professionellem Arbeitsschutz. Workpower-Sicherheitsschuhe werden aus besten Materialien weltweit nach präzisen Vorgaben hergestellt. Jede Produktlinie — von der Basic Line bis zur Work Xtreme — ist auf spezifische Einsatzbereiche und Schutzanforderungen ausgerichtet. Regelmäßige Lieferantenbesuche und Qualitätskontrollen gehören zu unserer Standardroutine. Wir kennen die Norm EN ISO 20345:2022 in- und auswendig und können jeden Kunden gezielt beraten — ob du Schuhe für eine Baustelle, eine Produktionshalle oder die Forstwirtschaft suchst. Kunden, die uns einmal vertrauen, kommen immer wieder — das ist für uns das beste Qualitätssignal.

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